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Historische Übersicht und Apostolat der "Töchter der Göttlichen Liebe" im Opladener Konvent: Vielfalt ist eine Bereicherung

Anfangs kamen die Schwestern nur zum Studium bzw. zur Ausbildung nach Deutschland, um dann diese Kenntnisse als Hilfe zur Selbsthilfe in den anderen Einsatzgebieten des Ordens weiterzugeben.  Dann entschloss man sich, diese ausgebildeten Schwestern auch in Deutschland einzusetzen, aber eben nur in den Pflegeberufen. Das hieß, der Umfang unseres Apostolats in Deutschland wurde nur auf die Pflege beschränkt. Bedauerlicherweise wurden in der Vergangenheit  Schwestern, die aus gesundheitlichen Gründen oder wegen hohen Alters nicht mehr in der Lage waren, als Krankenschwestern zu arbeiten, in eine andere Region, zum Beispiel nach England, in die USA, Italien oder wieder nach Nigeria versetzt. Viele Schwestern mit deutschen Sprachkenntnissen, pflegerischen und fachlichen Kompetenzen sind so aus Deutschland versetzt worden.

Um auf die Herausforderungen und Nachfrage unserer Zeit zu reagieren, sieht unsere Kongregation die zwingende Notwendigkeit, ihr Apostolat hier in Deutschland zu diversifizieren. Diese Erweiterung der Arbeitsbereiche sorgt für individuelle Wertschätzung der Schwestern, fördert deren weitere Bildung und Entwicklung, unterstützt die Einheit in der Vielfalt in verschiedenen Bereichen der professionellen Berufungen, um somit die zukünftige Existenz der DDL „Töchter der Göttlichen Liebe“ Deutsche Region e.V. zu gewährleisten.

Deshalb hat unsere Kongregation 2010 sich entschieden, den Schwestern die Möglichkeit auch hier in Deutschland zu geben, in anderen Bereichen tätig zu werden. Diese Entscheidung führte dazu, dass wir eine Tätigkeit an der Erzbischöflichen Marienschule Opladen angestrebt haben. Denn wir als Ordensgemeinschaft versuchen überall, wo wir sind, die göttliche Liebe in vielfaltigen Bereichen des Lebens zu bezeugen.

Mit der tatkräftigen Unterstützung vor allem von Msgr. Teller, Msgr. Daniels und Kaplan Michael Maxheimer  und der Erlaubnis unserer ehemaligen Mutteroberin (Mutter Maria Ifechukwu Udorah) bzw. Regionaloberin (Sr. Edith Egbogu), wurde der Grundstein in dieser Richtung gelegt. Somit konnten Sr. Chinyere  Ohajunwa und Sr. Petra Chukwudike am 1. September 2010 ihre Tätigkeit an der Erzbischöflichen Marienschule Opladen aufnehmen.

Wir können schon sagen, dass unsere Erfahrung in dieser neu erworbenen Tätigkeit sehr positiv und bereichernd zu bewerten ist.

 

Im Januar 2011 sind wir in unserem Konvent hier in Opladen zu zweit eingezogen. Und mittlerweile leben vier Schwestern darin.  

 

 

 

KONZEPT UND VISION UNSERES KONVENTS:

Wir Töchter der Göttlichen Liebe hier in Opladen Konvent sind Ordensschwestern, die sich für die Botschaft von der Göttlichen Liebe unter dem Gottesvolk einstehen, um durch unser vielfältiges Tun und durch selbstlosen und befreienden Dienst an der gesamten Menschheit die Liebe Gottes sichtbar und spürbar zu machen (Leitbild der DDL Opladener Konvent).

Das Konzept unseres Konvents beabsichtigt, durchs Teilen unserer Glaubenserfahrung mit allen und durch aktive Teilhabe am Gemeindeleben mehr junge Menschen für die geistlichen Berufe in der Kirche im Erzbistum Köln zu begeistern und zu motivieren. Danach streben wir durch unsere kulturellen Eigenschaften das Miteinander fördern und bei der Glaubensverkündigung zum Tragen kommen können.  

 

Wir haben als Zukunftsvision die Erneuerung des Glaubens in unseren Gemeinden in den Blick zu nehmen. Dabei ist es zu überlegen, wie die Kirche insbesondere für die Jugendlichen einladender und attraktiver ausgerichtet werden kann und welche Rolle wir als Ordensfrauen in unseren unterschiedlichen Arbeitsfeldern dabei spielen werden. Die Jugendlichen sollen ganz konkret durch unser Lebenszeugnis selbst erfahren, dass es wahre Freude gibt, Gott mitten unter den Menschen zu dienen. Dieser Herausforderung werden wir uns annehmen.

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