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Charity Home - fertiggestellt

 

Sr. Kate Nnamonu Leiterin Charity Home

Charity Home“ und die Kongregation der "Töchter der Göttlichen Liebe"

Die Trägerschaft und Verwaltung des „Charity Home“ wurde von der Kongregation der "Töchter der Göttlichen Liebe" übernommen. Die Generaloberin ist Mutter Maria Chilota Elochukwu, und Stellvertreterin ist Sr. Fidelma Chianumba. Die Leitung des Zentrums „ Charity Home“ wurde von Sr. Elizabeth Nwankwo über viele Jahre übernommen. Seit Dezember 2010 wurde die Aufgabe von Sr. Elizabeth Nwankwo an Sr. Kate Nnamonu, eine qualifizierten Fachkraft und Dipl. Sozialarbeite­rin, übergeben.

 

Die Leitung

Sr. Kate Nnamonu wurde am 23. September 1970 in Eha-Amufu, Bundesstaat Enugu im Osten Nigerias geboren. Sie ist das vierte von zehn Kindern. Von 1976 bis 1982 hat Sr. Kate die Grund­schule besucht. Von 1982/1983-1989 war sie auf dem Gymnasium. Von 1989-1992 besuchte Sr. Kate eine Pädagogische Hochschule. Von 1993 bis 1995 hat sie als Englischlehrerin in einem Frau­engymnasium unterrichtet. 1995 ist sie in den Orden eingetreten. Im Jahre 1998 legte Sr. Kate ihre ersten Gelübde ab und im Jahr 2006 die ewigen Gelübde. 2000 ist sie nach Deutschland gekommen. Nach Sprachkurs und Praktikum begann sie ihr Studium in KFHS Köln und hat das Studium im Jahr 2007 abgeschlossen. Nach ihrem Studium ist sie nach Nigeria zurückgekehrt und beschäftigte sich bis heute mit dem Kinderheim Charity Home.

 Finanzierung der Unterbringung und Versorgung der Kinder im DDL „Charity Home“

Das Ordenshilfsprojekt, DDL-„Charity Home“, wurde im Jahr 1986 gegründet. Damals diente es als "Suppenküche". Die Schwestern stellten einmal am Tag für Straßenkinder und obdachlose Erwachsene, für verlassene Kinder, physisch und geistig Behinderte, Mahlzeiten zur Verfügung. Nach etwa fünf Jahren war der Orden der Töchter der Göttlichen Liebe in der Lage, einige von ihnen in einem alten Schulgebäude des Ordens aufzunehmen. Es ging vor allem darum, Kinder zu beherbergen, für sie zu sorgen, sie zu ernähren und zur Schule zu schicken. So hat sich DDL "Charity Home"-Projekt zu einem Mehrzweckzentrum für Kinder, Jugendliche und behinderte Kin­der entwickelt. Es wendet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 1 und 18 Jahren.

Damit es der Kongregation möglich ist, ihr Apostolat, die göttliche Liebe in Wort und Tat zu ver­wirklichen und für das Wohl des Nächsten und das Reich Gottes einzutreten, braucht der Orden zur Zeit eine größere finanzielle Unterstützung, um eine dauerhafte Unterkunft, ein "Charity Home", für die Straßenkinder, für verlassene und hilfsbedürftige Kinder, die in der Obhut der Schwestern sind, zu errichten. Das alte Schulgebäude ist wirklich nur ein Provisorium und kann die größer wer­dende Zahl der zu versorgenden Kinder nicht aufnehmen.

Die Lebenssituation dieser Kinder wird durch das sozialpolitische Umfeld und die schlechte wirt­schaftliche Lage in Enugu-Nigeria bestimmt. Die wirtschaftliche Mangelsituation, unter der die Kinder dort aufwachsen müssen, führt zu Überlastung und Perspektivlosigkeit, die zur auslösenden Ursache für die Existenz von Straßenkindern werden. Denn in solch einer Lebenssituation ist die Familie für die Kinder kein Ort der Geborgenheit und Sicherheit mehr. Als letzte Konsequenz gehen die Kinder auf die Straßen, um neue Wege zu finden und überleben zu können.

Der Alltag der Straßenkinder ist von Gewalt, Kriminalität, Drogen, Hunger usw. geprägt. Sie lei­den unter Krankheiten, Ängsten und der täglichen Verachtung durch die Bevölkerung. Um überle­ben zu können, arbeiten die Kinder und Jugendlichen nicht selten bis zu 14 Stunden täglich. Man­che beginnen damit bereits im Alter von fünf Jahren.

Straßenkinder sind in der Regel arbeitende Kinder. Sie arbeiten als Kanalreiniger, Straßenfeger, Lastenträger, Schuhputzer, Müllsammler oder Autowäscher. Sie assistieren in Straßenküchen und an Marktständen, verdienen Geld als Kleinverkäufer. Sie erledigen Botengängen, reinigen Geschirr und Wäsche, verkaufen Zeitungen oder Plastiktüten.

Die arbeitenden Straßenkinder werden ständig ausgenutzt. Sie arbeiten für andere und bekom­men fast gar nichts dafür, manchmal nur etwas zu essen. Mit der Lohnarbeit kam es zu dieser aus­beuterischen Form der Kinderarbeit. Häufig müssen sie einen Teil ihres Verdienstes an Zwischen­händler abgeben; oder aber Banden verlangen Schutzgelder, wenn die Kinder in ihrer Umgebung tätig sind. 

Außerdem betteln viele Straßenkinder um Geld. Einige von ihnen sind auf der Straße geboren und dort aufgewachsen. Bei genauerer Betrachtung des Familienhintergrundes ergab sich, dass die überwiegende Zahl der Eltern bereits Bettler oder arbeitslos waren und ein geringes Einkommen aufwiesen. Sehr wahrscheinlich werden manche Kinder zum Betteln ermutigt und gehen nicht aus eigenen Motiven auf die Straße. Viele Kinder sind hier schon gestorben, viele von ihnen wurden von Autos überfahren.

Es ist festgestellt worden, dass die Straßenkinder ständig missbraucht und vergewaltigt werden. Sie versuchen, mit ihrem Trauma weiter zu leben, doch niemand hilft ihnen dabei, ihr Trauma zu überwinden.

Bei Mädchen taucht ein besonderes Problem auf. Manche prostituieren sich. Auf der Straße sind sie am stärksten der sexuellen Ausbeutung ausgeliefert. Sie gelten für viele Männer als Freiwild. Sexuelle Übergriffe sind daher eine alltägliche Bedrohung für die Mädchen. Die Folge sind Trau­matisierungen durch Vergewaltigung, Geschlechtskrankheiten und unerwünschte Schwangerschaf­ten. Damit wächst die nächste Generation von Straßenkindern schon heran. Außerdem verlieren diese Mädchen mit der Zeit mehr und mehr ihr Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, dauerhafte Beziehung einzugehen.

Es ist der größte Wunsch des Ordens, diese Kinder von der Straße zu holen, ihnen Bildung zu ermöglichen und damit eine gesicherte Zukunft zu geben. 

Dazu wollen wir durch den Verein „Akwa Mmiri“ (bedeutet in der Igbo-Sprache: Brücke) beitragen. Wenn Sie uns unterstützen wollen, so nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, werden Sie Mitglied oder unterstützen uns auf andere Art und Weise.

Hier können Sie die gesamte Projektbeschreibung vom Stand vor des Abschlusses ansehen.

 

Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und Helfern.

 

Schauen Sie sich unseren neuen Flyer an.

 

Daughters of Divine Love - Nigeria (D.D.L.) (1969)
Daughters of Divine Love Congregation
18/20 Fifth Ave.
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Nigeria or
P.O. Box 546
Enugu, Enugu State
Nigeria

Tel: 042-559071
Fax: 024-555552
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Töchter der Göttlichen Liebe
Opladener Konvent
An St Remigius 23,                          

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